Aus dem Blog:

Challenge accepted! Verwertung von Resten und Schrott

Wie Ihr wisst, ist die große Madame gerade von der Kinderkrippe in den Kindergarten gewechselt und wie Ihr ebenfalls wisst, ist sie in der Auswahl ihrer Kleidungsstücke recht eigen und willensstark.

 

Nun ging mit dem Gruppenwechsel in der Tagesstätte auch die Erneuerung der Tages-Ausstattung einher, denn plötzlich brauchte Mini Sportzeug und größere Wechselsachen.

 

Es liegt auf der Hand, dass ich diese Sachen selbst genäht habe! Upcycling, Resteverwertung... alles triftige Gründe für das Selbermachen der "daily needs".

 

Aber da die junge Dame inzwischen äußerst genaue Vorstellungen von ihrer Garderobe und anderen textilen Erzeugnissen hat, wollte ich sie in die Stoffwahl miteinbeziehen.

Völlig konträr zu meinen Erwartungen (in denen Mini sich für Traktoren oder wenigstens Haifische in gedeckten Farben entschied) wählte mein Tochterkind einen rosanen Stoff. Ja, ihr habt richtig gelesen! Rosa! Der Stoff war ROSA!

 

Dem nicht genug, auf dem Stoff kribbelten und krabbelten furchtbar bunte Käferchen...!!! Also mich persönlich kann man mit diesem Farb- und Motivmix jagen!

Bei dieser Auswahl war ich kurz davor, mein Angebot der freien Stoffwahl zurückzuziehen.

 

Ich riss mich dann aber am Riemen und nahm die Herausforderung an!

Da der Käferstoff noch zu guter letzt eine Webware war, habe ich mit dem Turnbeutel angefangen.. kombiniert mit einem Aqua-See-Algen-Wasauchimmer-Grün/Blauton, etwas Spitze und dicken Baumwoll-Kordeln begann ich mich an den Stoff zu gewöhnen und machte mit einer latzfreien Ninio weiter. Dazu mal wieder ein Shirt aus dem FFY-Set und das Sportoutfit war geschafft.

 

Na ja fast.. so ganz kahl konnte das schlichte Shirt nicht bleiben, weshalb ich auf die Schnelle noch einen passenden Käfer-Plott gebastelt und aufgepresst habe.

 

So in der Gesamtschau kann ich tatsächlich mit dem Set leben! Es mag zwar immer noch rosa sein, aber durch das blasse und doch kontrastive Grün/Blau hat es einen für mich akzeptablen Gegenspieler bekommen!

 

Und als ich erstmal angefangen hatte, nach den Wünschen meiner Großen zu nähen, ging es gleich in eine neue Runde und sie durfte auch das stoffliche Thema des Wechselkleidungsbeutels bestimmen.

Ihr seht es, der Farbenmix steht dem Käferset in nichts nach! Für den Beutel wählte Mini kunterbunte Sternchen auf undefinierbar grün/grauem Grund.

Der Vorteil vieler Farben ist, dass sie sich vielfach kombinieren lassen, denn diese Schlammfarbe vermutete ich nun wirklich nicht unter meinen Kombistoffen.

 

Letztlich habe ich dann doch einen ähnlich gefärbten Stoff in meiner Upcyclingkiste gefunden und ein FFY-Shirt daraus genäht. Dazu ein paar andere Stoffreste und für Probenähen aufgehobene Schrottstoffe und die Kollektion wuchs.

Dank meines Plotters konnte ich dann an allen Kleidungsstücken das Sternenthema wiederaufnehmen und wurde gleichzeitig einiges an Folienresten los.


Nachdem beide Sets in ihren Beutel verpackt in der KiTa am Garderobenhaken hängen, bin ich nun doch zufrieden mit der Aktion. Die Stoffe muss ich mir nicht mehr ansehen und in der Gesamtheit der Sets verlieren sie ein Stück ihres Abschreckenden Charakters ;-)

Wie steht Ihr dazu? Würdet Ihr Euren Kindern die Stoffwahl überlassen, auch wenn es Eurer Meinung nach ein durchgängiger Stilbruch ist?

 

Bin gespannt, was Ihr zu sagen habt :-)

Macht's gut

 

Eure Vivi

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So wie Du bist

Keine Sorge, hier kommt nicht schon wieder ein Artikel über die Persönlichkeitsentwicklung meiner Tochter....

 

Aber trotzdem hat dieser Beitrag ganz viel mit ihrer Persönlichkeit zu tun.

 

So richtig viel erzählen mag ich eigentlich gar nicht. Mein Privatleben steht gerade Kopf und in Sachen Fancywork dreht sich das Rad auch nicht gerade langsam...

Aber spruchreif ist das alles noch nicht, weshalb ich Euch heute hauptsächlich mal ein paar Bilder dalassen möchte.

 

Meiner Großen habe ich ein sommerliches Set genäht. Die Hose ist mein neuer Schnitt Ninio, wobei ich einfach den Latz weggelassen habe und ein Bauchbündchen angebracht habe.

Das geht nämlich auch ganz prima!

 

Zu beachten ist jedoch, dass die Bundhöhe latzhosenspezifisch hoch angesetzt ist und ggf. etwas gekürzt werden muss... das findet Ihr bei der ersten Anprobe heraus...

Das Shirt kommt nach dem Basis-Raglanschnitt aus dem Fancy First Year-Set. Hier habe ich einen feinen Lillestoff vernäht und ebender macht das ganze Set zu etwas sehr Besonderem!

Der graumelierte Jersey mit dem Design aus der Feder von SUSAlabim trägt den wunderschönen Namen "schwerelos".

Zu sehen sind niedliche kleine Mädchen, die getragen von bunten Luftballons mit Leichtigkeit durch Wolken schweben.

 

Den Zuschnitt habe ich so gewählt, dass ein ganz bestimmtes Mädchen nun die Shirtvorderseite ziert: ein rotbackiges Mädchen mit dunklen, knapp schulterlangen und leicht zotteligen Haaren. Sie trägt freche Ringelsocken zu ihrem schlichten Kleid, Ihr Blick ist wach und ihre großen Augen schauen neugierig in die Welt.

 

Wer meine Madame kennt, wird sie in der Beschreibung wiedererkannt haben! Alle anderen können es zumindest anhand der Rückansicht erahnen...

Tatsächlich ist es so, dass ich meiner Großen derzeit morgens gerne eine Portion Schwerelosigkeit ins Müsli rühren würde!

Kurz vor ihrem dritten Geburtstag wird sie gerade von der Kinderkrippe in den Kindergarten umgewöhnt und für sie ist das laute und trubelige Geschehen bei den "Großen" nicht nur fremd, sondern auch sprürbar anstrengend.

 

Meine Große, ich wünsche Dir viel Kraft für die Umgewöhnung! Ich bin mir aber sicher, dass Du Dich dank Deiner offenen und aufgeschlossenen Art schnell einfinden wirst und die Kindergartengruppe schon bald mit Leichtigkeit betreten kannst!

Den Ninio-Schnitt habe ich nun schon vielfach für einfache kurze Hosen "missbraucht"... Es geht so schön flott und ich finde das Pumpige bei Shorts auch ganz neckisch...  Zeige ich Euch alle noch ;-)

 

Auch, wenn es nun doch ein paar mehr Worte waren, schicke ich Euch noch viele liebe Grüße!
Eure Vivi

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Latzhosenfreebook "Ninio" ist da!

 

Als ich im März mit der Ausarbeitung dieses Schnittes begann, ahnte ich noch nicht, dass er jetzt - 3 Monate später - voll im Trend sein würde...
Die Rede ist von der Pumplatzhose! An allen Ecken schießen pumpige Hosen mit Latz in allen Variationen wie Pilze aus dem Boden... ob als Handmade-Eigenkreation, bei Baby-Benneton auf der Stange oder als Probenäh-Aufruf für ein neues Schnittmuster!

Ich selbst habe sie gerne als Strampel- und Krabbelhosen für meine Zwerge genäht. Sie sehen in solchen Hosen aber auch als Läufer noch zu knuffig aus!

Es lag mir also schon eine Weile am Herzen, einen Pumplatzhosenschnitt in meine Kollektion aufzunehmen und so entstand dieses Frühjahr dann endlich "Ninio".

Ninio ist eine freche Latzhose mit pludrigen Beinen, genau richtig für alle Sandkastenpiraten, Lammfellkuschler und Gartenschlauchdompteure.

Da die Hose aus nahezu jedem (Bekleidungs-) Stoff genäht werden kann und durch die beiden im Schnitt enthaltenen Beinlängen, lässt "Ninio" sich für jede Jahreszeit nähen und sehr vielseitig einsetzen.

Wie auch schon meine Zunfthose "Hanjo" wird "Ninio" nach Maßgrößen zugeschnitten. Es hat sich einfach wieder einmal gezeigt, dass der Körperbau eines jeden Kindes so einzigartig ist wie es selbst. So können jetzt alle Kinder zwischen 45 und 92cm Körpergröße maßgerecht benäht werden.
Doch keine Sorge! Das Maßsystem ist simpel erklärt und wer ohne Modell nähen möchte/muss, findet auch eine Lösung!

Im Probenähen, das als offenes Probenähen für alle gestaltet war, trafen sich viele verschiedene Gemüter.
Neugierige, Alteingesessene, Fleißbienchen, Wissensgaranten, Zurücklehner, Grübler, ... alle waren freiwillig und ohne Bewerbungsprozess in die Gruppe gekommen und haben mir in den letzten sechs Wochen geholfen, Schnittmuster, Passform und Anleitung zu optimieren.
Herzlichen Dank dafür, Ihr Lieben! Es war mir eine große Freude, mit Euch zusammenzuarbeiten und was Eure Hosen sprechen eine wundervolle Sprache für sich!

Nun möchte ich Euch aber nicht länger auf die Folter spannen!
Das Freebook ist fertig, online und kann ab jetzt von Euch allen ganz kostenlos heruntergeladen werden!

Ich wünsche Euch ganz viel Freude damit und würde mich natürlich sehr über die ein oder andere Rückmeldung Eurerseits freuen!

 

Habt's gut

Eure Vivi


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Lifeguard - Ich beschütze Dich!

Fast ein Jahr ist es nun her, dass unsere Tochter eine kleine Schwester bekam.

Seitdem hat sie eine Eigenschaft entwickelt, die wir so von ihr noch nicht kannten.

 

Egal, ob die Babyschwester von einer fremden Person angefasst wird, ob sie vor Hunger weint oder ob sie mit schnellen Zügen auf eine gefährliche Stufe zurobbt...

Mini gibt alles, wenn es die kleine Schwester zu beschützen gilt!

 

Wer ungefragt auf Tuchfühlung mit der Babymaus geht, bekommt von der Großen schnell ein "Hey! Das mag sie nicht!" zu hören. Wenn der klitzekleine Magen knurrt, wird flott der Tisch gedeckt und jemand Erwachsenes herbeizitiert, um das Essen zuzubereiten und nicht selten schmeißt Mini sich mit vollem Körpereinsatz in den Weg der Zwergenschwester, um sie vor einem Sturz in den Abgrund zu bewahren.

Je häufiger ich dieses Verhalten an der großen Madame beobachten konnte, desto passender fand ich das Upcycling des Lifeguard-Hoodies meines Mannes.

Längst zu klein geworden wartete der knallrote Sweater in meinem Schrank ausrangierter Klamotten schon seit einer ganzen Weile auf seine Wiederverwertung.

Passenderweise ließ Made for Motti gerade ihre lange Sporthose probenähen, wozu ich den Sweatstoff hervorragend gebrauchen konnte!

Der Schriftzug passte gerade so auf ein Hosenbein. Das ist der Vorteil daran, dass die Kleine so rasant gewachsen ist!

Die schicke Teilung der Hose, habe ich mit einer Reflektor-Paspel versehen, damit unser kleiner Rettungsschwimmer auch im Dunkeln gut gesehen wird :-)

Dazu gab es ein passendes T-Shirt nach eigenem, noch unveröffentlichtem Schnitt.

Denn was ist schon ein Rettungsschwimmer ohne Rettungsring?

Die neonfarbenen Schnüre hat sich Mini selbst dazu ausgesucht und ich finde, sie geben dem ganzen Outfit noch einen besonderen Pepp... oder nicht?

 

Ich war ziemlich verwundert, dass die Madame sich derart auffällige Schnüre wünschte.
Normalerweise lehnt sie nämlich jegliche Art von "Tüddel" an ihrer Kleidung ab!

Darunter fallen Kordeln und Patches ebenso wie Spitze oder Stickereien. Auch Kleidung mit Folienplotts wurde bisher skeptisch beäugt.

 

Und tatsächlich! Als das Lifeguard-Outfit fertig war, kam es der Lütten nicht annähernd in den Sinn, es anzuprobieren!

Schade um die Arbeit, dumm gelaufen für den Passformcheck des Probenähens!

 

Wie denn bitte dann diese Bilder entstehen konnten, fragt Ihr Euch?
Tja, das war dann (mal wieder) eine Häufung von Zufällen....

Eines Tages war der Kleiderschrank ziemlich leer gefegt (ich komme nicht so schnell zum Nähen, wie die Dame wächst und habe daher keine zig Outfits auf Halde) und für die Wechselgarderobe-to-Go blieb nur noch die Lifeguard-Montur...

Als diese dann auf dem Spaziergang tatsächlich fällig wurde, erkannte auch Mini, dass Klamotten mit Patches, Plott und Schnüren immer noch besser sind, als nasse oder gar keine Kleidung.

So gab es keinerlei Diskussionen und das Outfit wurde anstandslos angezogen...

 

Vielleicht sollte ich mir dies als Strategie für ungeliebte Kleidungsstücke zurechtlegen...? *grübel*


Ich jedenfalls bin begeistert von dem Set, vor allem aber von dem tollen Jogginghosenschnitt "Mottis Sporty lang", den Ihr bei Made for Motti erstehen könnt!

 

Ich wüünsche Euch einen guten Start ins Wochenende!

 

Eure Vivi

 


Verlinkt bei: Kiddikram, Upcycling Linkparty, Freutag, Link your Stuff

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Geschichte eines Looks... und was ein Malervlies damit zu tun hat!

Zugegeben! Die Ideenfindung für den "Parisian Chic"-Look, mit dem ich am burda style- Wettbewerb teilnehme, war eine Häufung von Zufällen.

Vielleicht auch eher eine Zusammenführung dreier unabhängiger Handlungsstränge...

 

Aber so ist es eben, die besten Einfälle hat man dann, wenn man nicht danach sucht!

 

Einer dieser Handlungsstränge fing damit an, dass ich dank einer InstaStory von Hamburgerliebe auf den diesjährigen Wettbewerb aufmerksam wurde. Von da an drehte sich das Gedankenkarussell und ich überlegte mir, wie ich das Thema "Parisian Chic" in meinem Stil interpretieren wollte.

Alle Inspirationen in Blogs und Zeitschriften formten ein undefinierbares Ideenchaos und so ganz richtig wollte sich kein Entwurf herausheben und ich begann, an meiner Teilnahme zu zweifeln.

 

Völlig losgelöst davon hatte ich kurz davor für meinen Mann Stoff bestellt...

Neulich hatte ich nämlich mal wieder einen Versuch gewagt, für ihn zu nähen. Bisher hat ihm noch nie etwas zufriedenstellend gepasst und für große Maßschneiderei fehlte uns beiden bisher die Geduld. Doch vor kurzem sah es vielversprechend aus und es mussten ein paar männertaugliche Stöffchen ins Haus.

Als diese dann eintrudelten und ich voller Vorfreude das Paket öffnete, traute ich meinen Augen nicht recht..

Der auf den Bildern des Onlineshops so interessant wirkende "Konfetti-Sweat" sah in Natura aus wie Malervlies!

Kennt Ihr dieses Zeug? Diese bunt-grauen Recycling-Teppiche, die Umzugsfirmen oder Maler im Haus verlegen, um den Boden zu schonen???
Ich dachte echt, ich sehe nicht richtig!

Enttäuscht zeigte ich den Stoff meiner Schwester und die war sofort hellauf begeistert!

- häh??? -

Gottseidank sind Geschmäcker verschieden, denn mein kleines Schwesterchen brachte einen Wunsch hervor: "Näh mir bitte daraus Culottes, ich finde den Stoff mega und wünsche mir so eine Hose schon lange!"

Normalerweise nähe ich nicht gerne nach Wünschen anderer! Aber hier konnte ich flott 1 und 1 zusammenzählen!

Für mich steht kein anderes Kleidungsstück so sehr für den integren Pariser Charme wie die Culottes.

Das Kernstück des Wettbewerbsoutfits stand also fest und gleichzeitig hatte ich eine Einsatz-möglichkeit für das "Malervlies" gefunden.

 

Um der Hose nicht die Show zu stehlen, musste etwas Zurückhaltendes als Oberteil her. Da kam mir ziemlich schnell ein Rollkragenpulli in den Sinn und den finde ich mehr als passend!

Doch dann fehlte noch das gewisse Etwas!

Ein bisschen Gold, ein bisschen Exravaganz!

 

Es lag nahe, dies in Form einer Handtasche ins Spiel zu bringen, was ich dann auch tat!


Komplettiert wird das Outfit also nun von einem Accessoire  (Schnittmuster "Svea" von Kreativlabor Berlin), das auf das Wesentliche reduziert und doch mit einer gewissen Eleganz versehen wurde!
So passt die Handtasche sich durch die senffarbene Paspel an die Kleidung an, erhält aber durch die goldenen Schnallen und das geplottete Eiffelturm-Label aus veganem Leder ihre schlichte Extravaganz.


Hier seht Ihr also nun noch einmal mein Wettbewerbsoutfit!

Soll ich Euch was sagen? Die Stoffwahl für die Hose finde ich mehr als perfekt! Durch die Wahl des unkonventionellen "French Terry", der mit bunten 'Konfetti' durchsetzt ist, kann ich im ansonsten klassichen Kleidungsstück die Vielseitigkeit der pariser Gesellschaft und Mode einfangen, die nicht steif und fest, sondern durchmischt und geistreich ist. Das finde ich toll :-)

Wenn es Euch gefällt, möchte ich Euch bitten, für mich abzustimmen! Die ersten fünf Plätze kommen in die zweite Runde und momentan rutsche ich zwischen dem 5. und 6. Platz hin und her... das ist eindeutig zu viel Nervenkitzel für mich!

 

Über diesen Link könnt Ihr mir helfen, den sechsten Platz hinter mir zu lassen:

http://talent.burdastyle.de/frontend/detail/444/Vivi

Vergesst aber nicht, Eure Stimme in der E-Mail zu bestätigen, die Ihr nach Eurer Abstimmung erhaltet.

Ich danke Euch von ganzem Herzen für Eure Unterstützung!!!


Alles Liebe
Eure Vivi

 

Stoffe: EvLi's Needle

Schnitte: Culottes Burda Schnitt Nr. 6812,  Raglanshirt Burda Schnitt Nr.6990, Handtasche Svea von Kreativlabor Berlin

 

Verlinkt bei: RUMS

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Roarrr! Der "Splash Lion" ist da!

Yeah!
Heute habe ich etwas großes vor!!  Heute entlasse ich ein Überraschungsprojekt in die große weite Welt!

 

Schon seit einiger Zeit digitalisiere und formatiere ich Grafiken und Dateien, um sie für einen Schneideplotter verwertbar zu machen. Dies geschah bisher allerdings stets im Auftrag meiner Kunden.

Eine eigene Plotterdatei habe ich bisher noch nicht zustande gebracht...

Doch jetzt ist es so weit! In sehr harmonischer Zusammenarbeit mit meinem großen Bruder entstand dieser Löwenkopf! Das coole Löwengesicht kann natürlich einzeln aufgeplottet werden. Doch durch die spritzigen Kleckse erhält es einen ebenso interessanten wie individuellen Touch und kein Motiv gleicht mehr dem anderen!

Mein Stammteam half mir beim Ausarbeiten der Idee! Ich danke Euch sehr, dass Ihr mein Ideenchaos so geduldig ertragt und mich beim Zustandebringen der Projekte stärkt!

Ergänzt durch eine Schar motivierter Helferinnen aus dem parallel laufenden Sommer-Designnähen wurde die Datei nun in den letzten Wochen rauf und runter getestet und optimiert! Auch hierfür bedanke ich mich ganz herzlich!!

Als besondere Einführungsaktion wird es die Löwendatei in den ersten 24h kostenlos geben!

Bis zum 26. April 2017 um 14.00h könnt Ihr also nun das Gesamtpaket mit allen Dateiformaten umsonst ergattern!

Über einen Klick auf die beistehende Grafik gelangt Ihr zum Download!

Ich hoffe, Euch hiermit eine kleine Freude machen zu können, bevor die Datei nach Ablauf der Aktion zum Normalpreis von 5,90€ in meinen Shops erhältlich sein wird.

 

Habt noch eine tolle Restwoche und bis bald,


Eure Vivi

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burda style -Talentwettbewerb! Darf ich mit Dir rechnen?

Entspannt, charmant und auch noch chic!

 

So lässt sich die Hauptstadt Frankreichs wohl in Kurzform beschreiben. Das Pariser Savoir Vivre zeichnet ein Bild von lässigem Lebensgenuss, kultureller Abwechslung und dezenter Eleganz.

Ebendieses Bild findet sich im stilsicheren Auftritt der pariser Mode wieder und genau das nahm ich zum Anlass, eine Kreation für den burda style-Talentwettbewerb zu entwerfen.

 

Unter dem Motto "Parisian Chic" läuft seit heute die erste Abstimmungsrunde des Design- und Nähwettbewerbs und ich würde mich wahnsinnig über Eure Unterstützung freuen.


Mit einem Klick auf eines der Fotos gelangt Ihr zu meinem Teilnehmerprofil. Dort könnt Ihr mir Eure Stimme geben, erhaltet aber auch alle Infos zu Hintergrund und Entstehung des Outfits!

Genäht habe ich den Look für meine kleine Schwester! Culottes, Rollkragenpulli und eine Tasche mit schlichter Extravaganz.
Mein Schwesterherz verkörpert für mich den Parisian Chich in Form von  purer Eleganz mit frecher Beinote und wenn ein Kleidungsstück für sie erfunden worden wäre, so wären es sicherlich die Culottes!

Trotz der Vielfältigkeit des Pariser Styles war es für mich eine Herausforderung, ein treffendes Outfit zusammenzustellen. Verlieren die Hauptstätter doch trotz allen Stils und Eleganz ihre Entspanntheit nicht aus den Augen und sorgen in ihrer Mode für ein ausgeglichenes Verhältnis von Alltagstauglichkeit und Extravaganz.

Die Konkurrenz beim Wettbewerb ist unglaublich stark! So heißt es für mich bangen und Daumen drücken...
Für Eure Unterstützung bedanke ich mich aber sehr herzlich und halte Euch natürlich auf dem Laufenden!

 

À bientôt

Eure Vivi

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Mein Blog gehört zum "Leben 1.0"

"Mensch, hier war es lange ruhig!"

Wie oft lese ich diesen Satz in Webblogs oder auf Facebook-Seiten! Überall sind vielbeschäftigte BloggerInnen unterwegs, deren "Leben 1.0" nunmal einfach vorgeht und sie so vereinnahmt, dass ihr Blog für eine gewisse Zeit verwaist.

Das finde ich völlig ok! Ich lese lieber seltene, dafür liebevoll aufbereitete Blogbeiträge, als tägliche Kurznachrichten vom neusten Schrei!

 

Auch mir geht es so, dass mich zahnende oder kranke Kinder, anstrengende Werktage oder auch einfach ein paar schöne Stunden mit dem Partner vom Bloggen abhalten. Und dann ist hier wochenlang Pause...

 

Trotzdem möchte ich den Blog und das Bloggeschehen nicht in ein "Leben 2.0" abschieben!

Mein Leben als Mutter zweier Klein(st)kinder besteht aus Kinderlachen, getrockneten Krokodilstränen, Windelwechseln, Fingerspielen, Waldspaziergängen, Kissenschlachten,  selbstgemachter Familienpizza und quadrillionen Krümeln unter dem Esstisch.

Aber genau so besteht mein Leben aus der kinderfreien Zeit am Abend, die zunächst dem Haushalt, dann aber meinem Mann und mir gehört! Und zur Zeit für mich gehört auch das Nähen, das Plotten und eben das Bloggen!

Es ist einfach so, dass die "virtuelle Welt", wie das Gesamtgeschehen im Netz noch oft genannt wird, Teil unserer "realen Welt" geworden ist!

Für mich exisitiert diese Grenze nicht mehr, denn auch das Online-Leben ist real!

Wie sehr bestimmen Themen und Geschehnisse, die sich über das Internet verbreiten oder gar dort entstehen unser tatsächliches Denken und Handeln!

Ob Information, Kommunikation, Produktbeschaffung (Shopping) oder Bespaßung. Das Internet hat viele Möglichkeiten, den Alltag zu erleichtern, aber auch zu beeinflussen.

Kennt Ihr das Gefühl, ständig auf das Handy schauen zu wollen, weil man unterbewusst die Sorge hat, etwas verpassen zu können?

Schon hat die digitale Welt Euch im Griff, indem sie Euch glaubend macht, offline nicht up-to-date zu sein.

Negative Assoziationen mit dem Internet sind "Anonymität", "Mobbing", "Unüberschaubarkeit", "Falschmeldungen", "Internetkriminalität", ...

 

Auf der anderen Seite bietet das Internet einen von mir schon oft beschriebenen Reichtum an Schönem, seien es gute Gedanken, Ideen oder auch Humorvolles. Es ist dabei nicht nur Plattform des Sehens bzw. Konusmierens, sondern auch des Gesehen-Werdens.

Für mich (und viele andere) ist ein Blog eine Art Bilder- und Tagebuch, in dem das Erlebte, die Ideen und die Gedanken festgehalten und reflektiert werden können. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit sich mitzuteilen, sich und sein Leben oder Schaffen zu präsentieren und Rückmeldungen einzuholen.

Je dringender dieses Bedürfnis, desto häufiger entstehen neue Einträge. Mal ganz privat, mal eher wirtschaftlicher Motivation.

In jedem Fall besteht aber eine Verknüpfung zwischen Offline- und Online-Welt, weshalb mein Blog auch Teil meines Lebens ist. Meines "wahren" Lebens. Authentisch und ungestellt, lediglich um die Identitäten meiner Kinder reduziert, um ihnen das Recht auf Selbstgbestimmtheit zu gewähren, was in meinen Augen das Recht am eigenen Bild beinhaltet.

Und so zeige ich Euch heute ein Shirt, mit einem niedlichen Plott von Labelivia. Das Häschen "Lotta" ist eine nagelneue Datei der lieben Daniela. Ich finde es richtig knuffig und passt natürlich perfekt in die Osterzeit!

Bis bald, Eure Vivi

 

Stoffe: Lillestoff und Meterwerk

Schnitt: Fancy First Year (von Vivi's Fancywork)
Plott: Labelivia

 

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Frühblüher

Der Frühling, der sich gerade erst vorwitzig von einer äußerst sonnigen Seite gezeigt hat, legt dieses Wochenende nochmal eine kleine Verschnaufpause ein.

Zeit, ein paar frische Bilder aus der letzten Woche zu zeigen!

Endlich habe ich mal wieder einfach so genäht. Kein Probenähen, kein Designnähen, einfach nur den Schrank auffüllen. Das muss zwischendurch auch mal sein und es tat wirklich gut, denn es war höchste Zeit, dass wir uns gute Laune herbeinähen.

Lange genug hatte uns der dunkle Winter mit seinen grauen Tagen und widerwärtigen Bazillen im Griff!

Doch in der letzten Woche ging die Sonne wirklich in die Vollen und gab schon früh morgens ihr bestes, jegliches Trübsal wegzustrahlen. Am Nachmittag war es dann beinahe sommerlich warm absolutes Ohne-Jacke-Wetter.

Hach, was haben wir darauf gewartet! Denn was gehört zum Sonnenschein unweigerlich dazu?

RICHTIG, ein Eis!
Nach der Sorte brauche ich Mini gar nicht mehr zu fragen.. es ist sowieso immer "Schokelade" (das sagt ihre Oma übrigens bis heute noch so).

 

Wir waren also letzte Woche Eisessen! Schokeladeneis! Und wie das so bei Kleinkindern ist, dauerte es nur wenige Augenblicke und das T-Shirt durfte auch am Eis teilhaben.

Aber wie neulich beschrieben, sollen die Foto-Sessions für den Blog für meine Kinder eine ungezwungene Sache bleiben, weshalb ich beim Eis-Schlecken keinerlei Rücksicht auf ein fleckenfreies Fotooutfit einforderte.

Weil wir so in Frühlingsstimmung sind, habe ich bie der Stoffwahl zu einem fröhliche Blumenjersey vom Stoffonkel gegriffen.  Es war nur ein kleines Stück aus der Glücksbox, weniger als 30cm auf ganzer Breite. Da muss man schon ordentlich haushalten, wenn man ein ganzes Outfit draus zaubern mag :-)


Da Mini unbedingt eine dünne Frühlingsmütze brauchte, ging der meiste Blumenstoff für die Kopfbedeckung drauf: Eine Mütze Enio mit Schirm, doppellagig aus Jersey.

Das Shirt ist das Longsleeve aus dem Basis-Set "Fancy First Year", das ich aus einem Bio-Ringeljersey genäht habe, der hier gerade hoch im Kurs steht (ihr werdet es noch sehen). An den Armen habe ich die Kurzarm-Teilung genutzt, um noch einen Fitzel Blümchenstoff zu verarbeiten und das Blumenmotiv habe ich als XXL-Applikation auf die Vorderseite genäht - aus Stoffresten früherer Werke. Der Saum des Shirts ist um etwa 7cm verlängert. So bietet das Oberteil zum einen ein ordentliches Mitwachspotiential, zum anderen verdeckt es so auch eine Besonderheit der Hose, die ich Euch so noch gar nicht zeigen mag... ätschi ;-)


Für die Hose habe ich mal wieder eine alte Jeans recycled. Da ich hierzu eine bereits angeschnittene Umstandshose hernahm, reichte der Stoff nur noch für Knickerbockers, sodass ich den Blumenstoff hier in den langen Bündchen wieder aufnehmen konnte. Ihr merkt schon! Das ganze Outfit ist ein super Projekt für Reste- und Kleinteilverwertung gewesen. Auch das hatte mein Stoffschrank mal wieder bitter nötig.. Ihr seht hier also den erfolgreichen Frühjahrsputz im Stoffvorrat!


Die Knopfleiste ist übrigens Teil des Ebooks. Zwar passt das Shirt auch bei geschlossenen Knöpfen über den Kopf und gerade größere Kinder sind da meist nicht zimperlich, aber ich habe sie genutzt, um einen Tüddel-Test zu machen: Mit Stoff bezogene Druckknöpfe..! Hat wunderbar funktioniert und nimmt das Blümchendesign wieder auf, passt also ;-)

 

Genießt den Sonntag und bis bald!

Eure Vivi

 

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Baby-Overall aus dem Wundermaterial Wollwalk!

Was war das ein schönes Probenähen! Ein Aspekt, der das Babyset "Fancy First Year" zu etwas ganz besonderem gemacht hat, ist, dass während des Probenähzeitraums gleich sechs Kinder geboren wurden!

Sechs kleine Minimenschen, die schon am ersten Tag ihres Lebens die frisch genähte Babykleidung auf Herz und Nieren testen konnten.

Abgesehen davon, dass dies für die Schnittentwicklung ein großer Luxus ist, war so

auch eine gehörige Ladung ZUCKER garantiert! Auf diesem Wege nochmals alle lieben Wünsche für die kleinen Erdenbürger! Auf dass Ihr Euch gut auf dieser Erde einlebt und ein erfülltes und fröhliches Leben haben mögt!

Eines dieser Kinder war die kleine Miss A. von Sabrina von Mamahoch2. Im Januar erblickte sie das Licht der Welt, was ja mitten in der Hochsaison für kuschelig warme Kleidung ist!

Ich ließ es mir nicht nehmen, die junge Dame persönlich mit einem Fancy First Year Overall auszustatten und nähte für die süße Prinzessin einen Mini-Anzug in Grau/Mint mit Spitze!
Das Außenmaterial ist hochwertiger Wollwalk aus 100% Bio-Schurwolle. Da ich die gewalkte Wolle für so eine zarte Babyhaut recht kratzig fand, habe ich sie mit einem Single-Jersey (100% Bio-Baumwolle) abgefüttert.  Zwar mögen manche einwenden, dass so die klimatisch einzigartigen Eigenschaften der Wolle herabgesetzt würden, doch ist das in meinen Augen vergleichbar mit einem T-Shirt, dass die Kinder unter dem Overall tragen würden... Mit der entsprechenden Wolle/Seide-Unterwäsche sind so auch die Kleinsten im Winter wohlig warm, ohne ins Schwitzen zu geraten!

Einlagig ist Wollwalk auch im Frühling ein hervorragendes Material für warme, aber atmungsaktive Bekleidung!

Wer für den Übergang noch praktische Outdoorkleidung nähen möchte ode aber für den Herbst vorsorgen will, findet das Ebook nun unter anderem auch bei Mamahoch2:
*klick*

 

Ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche, in der es morgens zwar ordentlich kalt, nachmittags aber schöööön sonnig ist!


Eure Vivi

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Let's go,  let's go OUTDOOR!

Es ist geschafft! Seit Donnerstag schon ist das neue Schnittmusterset "Fancy First Year  Outdoor" online!

Ein paar Einblicke habe ich Euch ja schon gegeben! Jetzt wird es höchste Zeit für die Übergangsgarderobe!

Das Schnittset bietet alles, was es im Frühling zum Draußensein braucht.

Sowohl ein Overall, als auch eine Jacke mit Latzhose sind im Ebook enthalten!

 

Der perfekte Look für Spielkinder, Traglinge, Freiluftprinzessinnen und Buddelkönige!

Schon beim Entwurf des Basic-Sets war klar, dass es das 3-1-Konzept auch für die Outdoorkleidung geben soll. Ich finde es einfach ungemein praktisch, aus einem Schnittmuster mehrere verschiedene Kleidungsstücke herauszuholen.

Zwar ist es so, dass in Sachen Jacken, Matschhosen und Outdoor-Overalls meist nicht so eine große Vielfalt wie an Basics benötigt wird, aber ein Wechselset sollte es doch mindestens geben. Auch für Geschwisterkinder mit unterschiedlichen Anforderungen eignet sich das Set ganz besonders.

Das Set ist auf einen bequemen Baby-Alltag abgestimmt und wurde von über 40 Probenäherinnen ausgiebig getestet.
So bietet jedes Kleidungsstück die nötige Bewegunsfreiheit für ein ausgiebiges Naturentdecken, fällt aber nicht zu üppig aus, um nicht zu stören (z.B. beim Klettern oder Laufradfahren). Die Säume von Armen und Beinen sind so konzipiert, das nichts blankzieht - weder beim Getragenwerden, noch beim Buddeln oder Toben!

Meine Probenäherinnen, die ich einfach aus dem Basics-Nähen habe weitermachen lassen.... nein, die kaum zu  bremsen waren, was die Outdoorkleidung anging, gilt es an dieser Stelle wieder einmal über den Klee zu loben!
Es ist so ungemein wichtig, dass Ihr die Schnitte einem kritischen Test unterzieht! Abgesehen davon, dass dank Euch tatsächliche Passformfehler beseitigt werden können, gelingt es so auch, einen für die unterschiedlichsten Staturen verschiedener Kinder geeigneten Schnitt zu entwickeln.

Ihr wart erneut großartig, meine Lieben! Ich danke Euch ganz, ganz herzlich für Euer motiviertes Engagement, Euer Feedback und Eure bezaubernden Designbeispiele!

Und wer noch für die Übergangsgarderobe tätig werden will oder ein matschtaugliches Outfit benötigt, erhält das Schnittmusterset noch das ganze Wochenende zum halben Preis  (Klick aufs Bild):

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Wie ein Schnittmuster entsteht

Ein neues Schnittset steht kurz vor der Veröffentlichung, denn am Donnerstag soll die Outdoorversion der Fancy First Year Kollektion erscheinen.

Wollt Ihr wissen, wie ein Schnittmuster entsteht? Welchen Prozess durchläuft so ein Ebook von der Idee bis zur Fertigstellung?

Heute gebe ich Euch einen kleinen Einblick in den Werdegang eines selbstgenähten Kleidungsstückes, der mit dem Design  und der Konstruktion des Schnittmusters beginnt.

Wo genau der Prozess beginnt, kann ich gar nicht eindeutig festlegen. Täglich schießen mir unzählige  Ideen in den Kopf! Meist ist es, dass ich einen bestimmten Pfiff in der Alltagskleidung vermisse, was Anlass genug ist, ein Kleidungsstück zu entwerfen! Oft sind es jedoch einfach nur Basic-Teile, die eben den alltäglichen Bedarf an Anziehbarem zu decken.

Grundsätzlich aber lasse ich jede Idee zu, denn alle Arten von Gedankenspinnereien sind es wert, gedacht zu werden!

Im nächsten Schritt geht es dann um Praktikabilität und Umsetzbarkeit. Da ich ja wie Ihr wisst die VOLLSTÄNDIGE Kindergarderobe selbst nähe (und in vielen Fällen auch den Schnitt dazu selbst konstruiere), wurde es höchste Zeit für ein Basis-Schnittmusterset!

Eine Kollektion, mit der die Kinder von Kopf bis Fuß ausgestattet sind und die einigermaßen flott zu nähen ist, musste her und so wurde der Grundstein für die Reihe Fancy First Year  gelegt.

 

Konkretisiert sich also ein Kleidungsstück vor meinem geistigen Auge,  geht es an den Erstentwurf, wobei das Design stets der Funktionalität zu folgen hat.

Ausgehend von den Maßen meiner Kinder konstruiere ich den Grundschnitt. Basierend auf dem gängigen Schnittsystem M. MÜLLER & SOHN zeichne ich die Schnittteile ganz klassisch mit Liniealen, Kurven und Schablonen auf Papier, schneide sie zu und nähe einen Prototypen.

Dann wird es spannend, denn es erfolgt die erste Anprobe! Auf den hier zu sehenden Fotos erkennt Ihr den Prototypen des Outdoor-Overalls. Die Erkenntnis: Zwar passte das Kind rein, doch waren mir die Beine zu schmal für den alltagstauglichen Einsatz! Für ein rasches Reinschlüpfen muss auch eine Hose bequem unter den Overall passen, was hier nicht ohne weiteres der Fall war.

Also wurde der Schnitt überarbeitet.

Wenn mir dann der Prototyp am eigenen Kind gefällt, geht es ans Gradieren!
Gradieren nennt man das Vergrößern und Verkleinern von Schnitten auf andere (Konfektions-) Größen. Dazu werden allerlei Formeln herangezogen, da Kinder ja z.B. proportional schneller in die Höhe als in die Breite wachsen und nicht einfach an allen Enden des Schnittes ein paar Zentimeter hinzugegeben werden können.

Hier muss ich gestehen, dass mir dieser Teil noch am schwersten fällt. Zwar liegen mir einige Richtwerte und Maßtabellen als Grundlage vor, doch haben wir im Studium hauptsächlich mit Damengrößen gearbeitet.

Außerdem basiert das Gradieren zu einem Großen Teil auf Erfahrungswerten, die ich erst im letzten Jahr zu sammeln begann.

Umso wichtiger sind die ausgiebigen Probenähen, die im nächsten Schritt anstehen und sicherstellen, dass das Schnittmuster in allen verfügbaren Größen anwendbar ist und die Kleidungsstücke zuverlässig passen.

Im Probenähen begeben sich freiwillige Helferlein daran, den Schnitt in allen Größen zu testen und mir eine kritische Rückmeldung zu geben!

Ich kann gar nicht oft genug sagen, wie dankbar ich meinen vielen Heinzelmännchen und -weibchen (na ja, eigentlich sind es bisher nur Weiblein) für ihren engagierten Einsatz in meinen Probenähen bin! Es ist für mich alles andere als selbstverständlich, Zeit, Stoff und Hirnschmalz einfach mal so für andere zu investieren! Danke, Ihr Schätze !!
Aufbauend auf dem Feedback der Probenäherinnen wird der Schnitt dann optimiert, oft wird dies nicht in einem, sondern erst in mehreren Überarbeitungsschritten erreicht.

Für das Ebook schreibe ich außerdem jedes Mal eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, in der jeder Nähschritt bebildert dargelegt ist. Da meine Ebooks alles andere als variantenarm sind, komme ich oft auf 6,7, 8, 9, 10 Teile nach demselben Schnitt, die ich allein für die Fotodokumentation des Nähprozesses herstelle.

Ihr merkt es. In so einem Ebook kommen viele einzelne Arbeitsschritte zusammen! Es ist tatsächlich eine arbeitsintensive Entstehungsgeschichte und "mal eben so" entsteht kein Schnittmuster!Von der Idee bis zum Verkaufsstart vergehen meist mehrere Monate.  

Umso erleicherter bin ich jedes Mal, wenn ein neues Ebook fertiggestellt und in alle Verkaufs-portale eingepflegt ist.

Im Falle des Outdoorsets Fancy First Year ist dieser Moment nun absehbar. Puh!
Bis Donnerstag muss nun noch das Anleitungsdokument formatiert und finalisiert werden und die Produktbeschreibung für die Verkaufsplattformen erarbeitet werden.

Da wir aber gerade eine große Krankheitswelle hinter uns haben, bin ich guter Dinge, dass diese Woche endlich mal alle fit bleiben (*knock on wood*) und ich auch wiklich ausgiebige abendliche Dates mit meinem Schreibtisch feiern kann!

Das mache ich nun auch und wünsche Euch allen noch einen schönen Start in die Woche!

Liebe Grüße
Eure Vivi

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Uns treibt's raus!

Jetzt, da der knackig kalte Teil des Winters vorüber ist und der Frühling vor der Tür steht, ist unser Frischluftbedürfnis besonders groß!

Für die passende Kleidung ist bereits gesorgt... zumindest bei uns. Dank des Probenähens für das neue Schnittmusterset "Fancy First Year Outdoor" sind Minimaus und Madamchen gerade bestens ausgestattet in Sachen Outdoor-Bekleidung!

Heute zeige ich Euch schonmal ein paar Bilder!

Die Veröffentlichung des Schnittmustersets ist für die kommende Woche geplant! Wie bereits das Basic-Set wird Fancy First Year Outdoor einen Grundschnitt mit zahlreichen Optionen beinhalten!

 

Du brauchst eine Jacke mit Kapuze und Bündchen? Ein Overall mit Kragen und Umschlagsäumen? Oder doch lieber eine Latzhose mit Gummizug und verstellbaren Trägern?

 

Es ist wieder mit einfachsten Mitteln so vieles möglich!

 

Bleibt gespannt und lasst es Euch gutgehen!

Eure Vivi

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